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Abmahnung wegen Filesharings durch APW Rechtsanwälte (Rechtsanwälte Auffenberg, Petzold, Witte)

Sie sind von der Kanzlei Auffenberg, Petzold, Witte (APW Rechtsanwälte) wegen Filesharings abgemahnt worden und wissen nicht, was nun zu veranlassen ist?

 

Sie können uns gerne per Telefon, E-Mail oder über unser Kontaktformular kontaktieren. Von Vorteil ist es, wenn Sie uns bereits vorab folgende Unterlagen ausgefüllt übersenden: 

 

Mandantenaufnahmebogen                   Vollmacht

 

                                                         

 

 

 

Die Rechtsanwälte Auffenberg, Petzold und Witte mit Sitz in Dortmund versenden zurzeit massenhaft Abmahnungen wegen Filesharings. Überwiegend vertreten die APW Rechtsanwälte Unternehmen aus der Pornoindustrie und der Filmbranche. Zu den Auftraggebern gehören u. a.:

 

-           Alamode Filmdistribution OHG

-           Elite Film AG

-           e-m-s new media AG

-           Erotic Planet Wolfgang Embacher GmbH

-           Happy Times Productions

-           Info Pictures GmbH

-           INO Handels & Vertriebs GmbH

-           Inquisitionlive

-           Los Banditos Films GmbH

-           Purzel-Video GmbH

-           Universal Pictures International Germany GmbH

-           Wolfgang Embacher Filmproduktion

-           3L Film GmbH & Co KG

 

Abgemahnt werden in der Regel Filmwerke bzw. Pornofilme, die über das p2p-Netzwerk „BitTorrent“ heruntergeladen wurden.

 

Was wird von der Kanzlei APW Rechtsanwälte gefordert?

 

Die APW Rechtsanwälte fordern für ihre Auftraggeber in der Regel:

 

 

  • Schadensersatz in Höhe von 550,- €
  • die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung
  • Zahlung eines Pauschalbetrages von 100,- € für die Kosten der Rechtsverfolgung

 

Ein Beispiel einer Abmahnung wegen Filesharings durch APW Rechtsanwälte finden Sie hier.

 

 

Wie gehen die APW Rechtsanwälte vor?

 

Die APW Rechtsanwälte setzen regelmäßig eine kurze – aber wohl für eine Abmahnung wegen Filesharings angemessene – Frist, innerhalb derer alle angeblichen Ansprüche zu erfüllen sein sollen. Der geforderte Geldbetrag wird als „Vergleichszahlung“ ausgewiesen, bei der es bleiben soll, wenn die angeblichen Ansprüche fristgemäß erfüllt werden. Für den Fall, dass die geforderten Ansprüche nicht fristgemäß erfüllt werden, wird angekündigt, höhere Schadensersatzansprüche bzw. Gebühren und Kosten geltend zu machen. Außerdem drohen die APW Rechtsanwälte damit, im Wiederholungsfall Strafanzeige wegen Verbreitung pornografischer Schriften, strafbar gem. § 184 des Strafgesetzbuches (StGB), zu erstatten. Dies offenbar, um weiteren Druck auf den Abgemahnten auszuüben.

 

Wie kommt die Kanzlei APW Rechtsanwälte an Ihre Daten?

 

Die Auftraggeber der APW Rechtsanwälte beauftragen zur Feststellung Ihrer Daten ein sog. Antipiracy Unternehmen welches vermeintlich Ihre IP-Adresse bei dem Download einer Datei sowie den sog. Hashwert feststellt. Ferner wird der jeweilige Provider (z. B. Telekom AG) ermittelt, sowie Datum und Uhrzeit des fraglichen Downloads nebst Angabe des Titels. Mit diesen Daten erwirken die APW Rechtsanwälte in einem gerichtlichen Beschlussverfahren die Herausgabe Ihrer persönlichen Daten durch den jeweiligen Provider.

 

Was sollten Sie bei einer Abmahnung durch APW Rechtsanwälte beachten?

 

Es gibt viele Kollegen, die meinen, ein Patentrezept gefunden zu haben, wie auf eine Abmahnung wegen Filesharings durch die APW Rechtsanwälte zu reagieren ist. Gleichwohl gehen die Meinungen auseinander. Teilweise wird geraten, gar nicht zu reagieren. Andere meinen, es reiche regelmäßig aus, eine sog. modifizierte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und sich gegen die Kosten zu sperren. Wieder andere versuchen, eine irgendwie geartete Vergleichslösung herbeizuführen und zu versuchen, durchzusetzen, dass an die APW Rechtsanwälte nur ein Teil oder Bruchteil der Kosten gezahlt werden muss.

Dazu kann nur gesagt werden: Ein Patentrezept, wie auf eine Abmahnung der APW Rechtsanwälte zu reagieren ist, gibt es nicht. Es kommt immer auf die Umstände des Einzelfalls an. Dabei kann nämlich eine Rolle spielen, ob Sie selbst oder ein anderer den fraglichen Download vorgenommen haben, ob Ihr W-LAN Netz verschlüsselt oder unverschlüsselt war, ob minderjährige Kinder im Hause leben, oder ob überhaupt Ihre Daten richtig ermittelt wurden. So wurde durch das LG Köln, Beschluss vom 25.09.2008 - AZ 109-1/0 festgestellt, dass ca. 50 Prozent aller ermittelten IP-Adressen fehlerhaft ermittelt wurden. In einem anderen Verfahren waren es sogar 90 Prozent.

 

Richtig ist jedoch regelmäßig: Unterschreiben Sie unter keinen Umständen die von der Kanzlei APW Rechtsanwälte beigefügte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung.

Diese kann nämlich viel weitergehende Ansprüche beinhalten, als dem Abmahner zustehen. Dabei sollte bedacht werden, dass sie durch die Abgabe einer Unterlassungserklärung bis zu 30 Jahre lang an diese gebunden sind. Außerdem enthält die beigefügte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung regelmäßig ein Schuldanerkenntnis hinsichtlich des zu erstattenden Schadensersatzes bzw. der Rechtsanwaltskosten. Diese sind aber sehr oft weitaus höher, als dem Rechteinhaber zusteht.

 

Beachten sollten Sie in jedem Fall die von der Kanzlei gesetzten Fristen, innerhalb derer angemessen reagiert werden sollte. Lassen Sie die Fristen nämlich verstreichen, droht ein teures Gerichtsverfahren. Gerade dann, wenn ein Unterlassungsanspruch im Raume steht und gerichtlich geltend gemacht wird, können die Streitwerte ins unermessliche gehen, was dann zu hohen Anwalts- und Gerichtskosten führt. Es kann daher nur geraten werden, sofort nach Erhalt einer Abmahnung durch APW Rechtsanwälte einen Anwalt Ihres Vertrauens hinzuzuziehen.

 

Zu bedenken ist auch, dass es oft nicht bei einer Abmahnung bleibt. Abmahnberechtigte können nämlich sowohl die Urheber des in Rede stehenden Werkes, als auch etwaige Nutzungsberechtigte sein. Gibt man nun gegenüber einem von beiden eine Unterlassungserklärung ab, lässt eine weitere Abmahnung oftmals nicht lange auf sich warten. Insofern kann es sich auch anbieten, bereits vorbeugend eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung gegenüber dem anderen Rechteinhaber abzugeben, um sich weitere Abmahnungen zu ersparen.

 

Was können wir für Sie tun?

 

In erster Linie versuchen wir, zu erreichen, dass Sie möglichst keine Kosten an den Gegner zu zahlen haben. Außerdem werden wir die Abmahnung umfassend prüfen und mit Ihnen die Besonderheiten Ihres Falles besprechen. Die Unterlassungserklärung wird dann entweder gar nicht oder allenfalls modifiziert abgegeben.

 

Was kostet unsere Inanspruchnahme?

 

Wie viel wir Ihnen berechnen, hängt von den Umständen des Einzelfalles, aber auch von Ihren persönlichen wirtschaftlichen Verhältnissen ab. Im Schnitt berechnen wir für die außergerichtliche Tätigkeit bei einer Abmahnung einen Betrag von 150,- €. Wenn Sie diese Kosten nicht aufbringen können, ist es möglich, Beratungshilfe zu beantragen. Hierzu ist erforderlich, dass Sie uns einen Beratungshilfeschein vorlegen, den Sie bei der Rechtsantragsstelle jedes Amtsgerichts beantragen können. Die hierfür erforderlichen Unterlagen finden Sie hier.

 


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