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Abo-Fallen

 

 

Vielen dürfte das Problem der Abo-Fallen im Internet mittlerweile bekannt sein. Dennoch fallen immernoch eine Reihe von Menschen diesen im großen Stile handelnden Abzockern zum Opfer. Das Schema ist immer wieder das gleiche: Auf ganz harmlos wirkenden  Internetseiten z. B. über Gedichte, Kochrezepte, Genealogie, Routenplaner, Freeware, etc. wird der Besucher gebeten, seine persönlichen Daten einzutragen und sich zu registrieren. Während der äußere Anschein erweckt wird, es handele sich um einen völlig kostenfreien Dienst, erkennt man erst bei Lektüre des Kleingedruckten, dass man sich zur Zahlung eines Geldbetrages (i. d. R. ab 59,95 €) verpflichten und ein zweijähriges Abonnement abgeschlossen haben soll. Regelmäßig folgt im Falle der Nichtzahlung dann ein anwaltliches Aufforderungsschreiben, diesen Betrag nebst Mahn- bzw. Anwaltskosten zu begleichen. Dabei wird oft mit der Erstattung einer Strafanzeige, SCHUFA-Eintrag, gerichtlichem Verfahren, etc. gedroht.

 

Obwohl hier kein Vertrag zustande gekommen ist, sind viele Betroffene derart eingeschüchtert, dass sie den geforderten Betrag vorbehaltslos bezahlen. Dies führt dann in Einzelfällen dazu, dass der Umstand der Zahlung als Schuldanerkenntnis gesehen wird und der Betroffene, nachdem er von der Rechtslage erfahren hat, kaum eine Möglichkeit hat, sein Geld zurückzuerlangen. Im Übrigen steckt hinter diesen Seiten meistens eine im Ausland ansässige Briefkasten-Firma, die als "Limited" mangels hinreichendem Stammkapital und Erreichbarkeit ohnehin schwer in Anspruch genommen werden kann.

 

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob man nicht die abmahnenden Anwälte (z. B. Katja Günther oder Olaf Tank) in Anspruch nehmen kann. Da diesen bekannt sein dürfte, dass sie unberechtigte Forderungen (bzw. Nicht-Forderungen) eintreiben, kommen Ansprüche wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung (so das Amtsgericht Bonn) und Schadensersatz wegen Beihilfe zum Betrug (so dass AG Karlsruhe in einer Schlüssigkeitsprüfung im Rahmen eines Versäumnisurteils) in Betracht. In jedem Fall steht dem Betroffenen gegen diese leider noch zugelassenen Anwälte ein Anspruch auf Erstattung der Kosten ihres Rechtsanwalts zu. Da es nicht sein darf, dass solche Unternehmen und auch deren Anwälte ungeschoren davon kommen und Millionenumsätze machen, kann den Betroffenen nur geraten werden, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und ihre Ansprüche zur Not auch gerichtlich geltend zu machen. Je mehr Betroffene sich zur Wehr setzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das diesem Treiben bald ein Ende gesetzt wird.

 

 

Was man tun sollte, wenn man ein solches Forderungsschreiben erhalten hat:

 

  1. Strafanzeige erstatten (geht regelmäßig auch online)
  2. Mitteilung des Vorfalls an die jeweils zuständige Rechtsanwaltskammer (diese können Sie i. d. R. dem Impressum entnehmen)
  3. Eingabe bei der Verbraucherzentrale
  4. Zur Abwehr der Ansprüche Anwalt beauftragen (die Kosten der Beauftragung hat der gegnerische Anwalt zu tragen)

 

Anwalt beauftragen - geringes Kostenrisiko

 

Hier können Sie uns online beauftragen, gegen ein solches Forderungsschreiben vorzugehen. Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus und laden das Forderungsschreiben der Gegenseite in der Upload-Funktion hoch. Um das Kostenrisiko für Sie gering zu halten gehen wir folgendermaßen vor:

 

Da sie in der Regel einen Kostenerstattungsanspruch gegen den gegnerischen Anwalt haben, lassen wir uns von Ihnen Ihre Schadensersatzansprücheansprüche gegen den gegnerischen Anwalt in Höhe der an uns zu zahlenden Anwaltskosten abtreten und machen diese dann selber, notfalls auch gerichtlich geltend. Von der Möglichkeit, gemäß § 9 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) einen Gebührenvorschuss von Ihnen zu verlangen, machen wir keinen Gebrauch. Nur für den höchst unwahrscheinlichen Fall Ihres Unterliegens haben Sie dann die Anwaltskosten zu tragen.

 

 

 

Online-Rechtsberatung / Kontaktformular


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